Unsere Produktion 

Was ist eine Produktionskette? 

Produktionskette meint nichts anderes als den Entstehungsprozess eines Produktes. Jedes Produkt durchläuft verschiedene Zyklen, bis es dem Endverbraucher zum Konsum angeboten werden kann. Die textile Produktionskette kann mehrere Monate dauern, beginnend beim Baumwollanbau, über Handernte und Weiterverarbeitung der Baumwolle bis zum fertigen Produkt. Unsere Produktionskette in Peru ist gekennzeichnet durch:

  • existenzsichernde Löhne
  • keine erzwungenen Überstunden
  • Einhaltung von Arbeitsschutzbedingungen
  • keine Kinderarbeit
  • angenehmes Arbeitsambiente
  • regelmäßige Schulungen

Familienbetrieb in Lima

Unsere Baumwolle wächst in Peru und wird von peruanischen Baumwollbauern geerntet. Es sind inländische Produktionsstätten, die unsere Baumwolle verweben, färben und bedrucken. Und es ist eine peruanische Familie, die die verschiedenen Produktionszyklen koordiniert und kontrolliert.

Rosario, zweifache Mutter, führt gemeinsam mit ihrem Mann Gino einen Familienbetrieb, der sich seit vielen Jahren auf die Herstellung hochwertiger Pima Babymode in Bio Qualität spezialisiert hat. Sie ist stolze Besitzerin einer kleinen Schneiderei, in der aktuell 12 Frauen aus feinen Interlock-Stoffen Bodys und Strampler für Chill n Feel nähen.

Gewebt, geschnitten und genäht wird direkt unter Rosarios Obhut. Gefärbt, bedruckt und bestickt werden unsere Pima Stoffe von vertrauenswürdigen Kooperationspartnern, die über die notwendigen Standards (z.B. OEKO TEX 100) verfügen und die gewünschte Qualität liefern.

Handarbeit in den Anden

Frauen in den peruanischen Anden stricken für Chill n Feel hochwertige Baby-Boots, Kuscheltiere und Fingerpuppen. Sie werden für jeden neuen Auftrag eigens geschult und erhalten eine faire Entlohnung für ihre Arbeit.

Vom Titicaca-See aus, in der andinen Region Puno, brachen der Legende nach Mama Ocllo und Manco Capac einst auf, um den Grundstein für das Reich der Inka zu legen. Heute zählt Puno  zu den ärmsten Regionen in Peru, wo aufgrund einer mangelnden Grundversorgung jeden Winter viele Kinder an der eisigen Kälte des Hochgebirges (4000m ü.d.M.) sterben.

Den Frauen und Müttern sind dabei oftmals die Hände gebunden, denn vom Staat kommt zu wenig Unterstützung und das Familieneinkommen liegt meist weit unter dem Existenzminimum.

Umso wichtiger ist es, dass es Initiativen gibt, die ins Leben gerufen werden, um den Frauen zu einem Selbstbewusstsein in wirtschaftlichen Belangen, wie z.B. der Vermarktung ihres Kunsthandwerks, zu verhelfen.