Schlafräuber Neurodermitis: so schläft dein Baby besser

Dein Neurodermitis-Baby schläft nachts schlecht und kratzt sich blutig?
Nächtlicher Juckreiz gehört zu den größten Belastungen bei Neurodermitis im Babyalter. Erfahre hier, warum Neurodermitis Babys nachts besonders quält – und was wirklich hilft, damit dein Baby ruhiger schläft: von Schlafumgebung und Kleidung über Kratzschutz bis hin zu sanften Einschlafritualen. Inklusive Erfahrungsbericht & kostenlosem Ratgeber.

Inhaltsverzeichnis

Es juckt und juckt – warum dein Neurodermitis-Baby nachts nicht schlafen kann

Schlafendes Baby in Neurodermitis-Overall mit Kratzschutz
Wenn der Juckreiz dein Neurodermitis-Baby nicht schlafen lässt, kann kühlende Kratzschutz-Kleidung entlasten.

Als Eltern eines Neurodermitis-Babys dreht sich der Alltag oft rund um die geplagte Haut – besonders nachts. Wir recherchieren, besuchen Ärzt:innen und Therapeut:innen, sprechen mit anderen betroffenen Familien. Und trotzdem bleiben viele Nächte unruhig.

Denn wenn ein Neurodermitis-Baby nachts nicht schlafen kann, wacht es häufig weinend auf, kratzt sich mit seinen kleinen Händen blutig und findet nur schwer wieder in den Schlaf. Die Sorge um das eigene Kind, der Schlafmangel und die Hilflosigkeit belasten die ganze Familie.

 

Im Anschluss an diesen Beitrag findest du ein ehrliches Erfahrungsinterview mit Anna W., einer Mutter aus Österreich. Ihre Tochter leidet seit dem zweiten Lebensmonat an Neurodermitis.

Anna teilt offen, welche Wege ihr zu entspannteren Nächten verholfen haben – und was sie Eltern rät, die mit der Diagnose Neurodermitis bei ihrem Baby plötzlich Neuland betreten.

Nein – Neurodermitis ist keine Kleinigkeit. Gerade bei Babys wirkt sich der anhaltende Juckreiz nicht nur auf die Haut, sondern auch auf das Nervensystem und den Schlaf-Wach-Rhythmus aus. Stresshormone werden vermehrt ausgeschüttet – was wiederum neue Neurodermitis-Schübe begünstigen kann.

Warum jucken Neurodermitis-Ekzeme nachts besonders stark?

  • Die Körpertemperatur steigt im Schlaf
  • Die Haut verliert nachts vermehrt Feuchtigkeit
  • Entzündungsfördernde Botenstoffe werden ausgeschüttet
  • Reibung, Wärme und Schweiß verstärken den Juckreiz zusätzlich

Diese Mechanismen erklärt auch Ramona Wanninger, erfahrene Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Neurodermitis:

Bei den meisten Menschen stecken natürliche Mechanismen hinter dem nächtlichen Juckreiz. Unter anderem erhöht sich die Körpertemperatur in der Nacht. Dadurch kann ein starker Juckreiz entstehen. Desweiteren werden im Schlaf vermehrt Zytokine freigesetzt, die die Entzündung verstärken. Zusätzlich verliert die Haut nachts Wasser, was wiederum den Juckreiz fördert.

Das richtige Schlafambiente bei Neurodermitis – so schläft dein Baby ruhiger

Nahtloser Kurzarmbody kühlend

Wenn dein Neurodermitis-Baby abends schlecht zur Ruhe kommt, im Schlaf immer wieder aufschreckt oder weinend aufwacht, braucht es vor allem eines: Geborgenheit und Nähe. Doch neben Liebe gibt es weitere, ganz konkrete Stellschrauben, mit denen du den nächtlichen Juckreiz lindern und den Schlaf deines Babys positiv beeinflussen kannst.

Ein neurodermitisfreundliches Schlafambiente reduziert äußere Reize, die die Haut zusätzlich belasten – und kann entscheidend dazu beitragen, dass dein Baby länger und ruhiger schläft.

Wichtig zu wissen:

Neurodermitis-Schübe werden häufig durch äußere Einflüsse ausgelöst oder verstärkt. In der Medizin spricht man von sogenannten Triggern – also Reizfaktoren, die bei empfindlicher, entzündeter Haut zu einer plötzlichen Verschlechterung führen können.

Was für gesunde Haut meist harmlos ist, kann bei einem Neurodermitis-Baby nachts massiven Juckreiz verursachen.

Häufige Trigger im Schlafzimmer bei Neurodermitis-Babys sind:

  • raue oder zu warme Textilien (z. B. Wolle)
  • Schweiß und Wärmestau
  • Duftstoffe und Rückstände in Waschmitteln
  • ungeeignete Hautpflegeprodukte
  • trockene oder sehr feuchte Raumluft
  • klassische Allergene wie Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmel oder Pollen
  • Zigarettenrauch
  • emotionale Unruhe und Stress

‭→ Auf die wichtigsten dieser Trigger gehe ich im Folgenden Schritt für Schritt ein – mit konkreten Tipps für den Alltag.

Hausstaubmilben sind überall. Wir nehmen sie im Alltag kaum wahr – doch Babys und Kinder mit Neurodermitis reagieren oft besonders sensibel auf sie. Häufig zeigt sich das durch starken, schlafraubenden Juckreiz in der Nacht.

Gerade im Schlafzimmer – also dort, wo dein Neurodermitis-Baby viele Stunden verbringt – können Hausstaubmilben den Juckreiz verstärken und den Schlaf erheblich stören.

Hausstaubmilben & Neurodermitis

Nicht die Milben selbst, sondern ihr Kot enthält hochallergene Stoffe, die bei einem Neurodermitis-Baby nächtlichen Juckreiz und unruhigen Schlaf verstärken können.

So reduzierst du Hausstaubmilben im Schlafzimmer deines Babys

  • Schlafzimmer täglich kurz, aber gründlich lüften
  • Rollos statt Vorhänge nutzen
    (oder Vorhänge regelmäßig bei mindestens 60 °C waschen)
  • Parkett- oder Laminatböden bevorzugen statt Teppichböden
  • Decken und Kissen auf ein notwendiges Minimum reduzieren
  • Teppiche regelmäßig absaugen (am besten mit HEPA-Filter)
  • Kuscheltiere regelmäßig waschen
  • Bettwäsche mindestens 1× pro Woche wechseln und waschen
  • Matratze regelmäßig absaugen
    (alternativ: Allergiker-Matratzen und milbendichte Bezüge verwenden)

→ Schon kleine Veränderungen können den nächtlichen Juckreiz deutlich reduzieren.

Weitere häufige Provokationsfaktoren bei Neurodermitis sind Tierhaare und Daunen. Um schubfreie Phasen möglichst lange zu erhalten, empfiehlt es sich, sämtliche Woll- und Federprodukte konsequent aus dem Schlafzimmer zu entfernen.

Dazu zählen unter anderem:

  • Rosshaarmatratzen
  • Wolldecken
  • Lammfellunterlagen
  • Daunenfüllungen in Kissen und Bettdecken

Diese Materialien können allergen wirken, Wärme stauen und die Haut zusätzlich reizen – Faktoren, die den nächtlichen Juckreiz bei Neurodermitis-Babys deutlich verstärken können.

Tierhaare & Daunen

Woll- und Federprodukte können bei einem Neurodermitis-Baby nächtlichen Juckreiz verstärken. Im Schlafzimmer sollten sie möglichst vollständig vermieden werden.

Auch Waschmittelrückstände zählen zu den häufigsten, aber oft übersehenen Triggern bei Neurodermitis. Wasche Kleidung und Bettwäsche deines Babys daher möglichst mit duftfreien, allergikerfreundlichen Waschmitteln. Das gilt ebenso für Weichspüler, die bei sensibler Haut häufig mehr schaden als nutzen.

Eine sanfte Alternative zu Weichspülern ist das Bügeln der Kleidung vor dem Tragen. Je glatter und weicher das Material, desto angenehmer fühlt es sich auf der neurodermitis-geplagten Babyhaut an – ganz ohne zusätzliche Duft- oder Hilfsstoffe.

Waschmittel & Neurodermitis

Duftstoffe und Rückstände in Waschmitteln gehören zu den häufigsten Triggern bei Neurodermitis. Duftfrei, allergikerfreundlich und sparsam dosiert ist hier die beste Wahl.

Die richtige Bettwäsche und Schlafkleidung spielt bei einem Neurodermitis-Baby eine entscheidende Rolle. Neurodermitis-freundliche Stoffe sollten:

  • atmungsaktiv sein
  • nicht zu warm sein
  • eine weiche, glatte Oberflächenstruktur haben
  • möglichst frei von Schadstoffen und Reizstoffen sein

Denn raue Stoffe, Wärmestau oder chemische Rückstände können den nächtlichen Juckreiz deutlich verstärken.

Welche Materialien eignen sich bei Neurodermitis?

Besonders gut geeignet für Bettwäsche und Schlafanzüge bei Neurodermitis sind:

  • Baumwolljersey oder Baumwollsatin
  • Seide
  • Pima Baumwolle (vegane, besonders hautfreundliche Alternative zu Seide)

Achte dabei bevorzugt auf bio-zertifizierte Materialien, da sie schadstofffrei hergestellt werden.
Bei konventioneller Baumwolle empfiehlt es sich, Bett- und Nachtwäsche mehrmals vor der ersten Nutzung zu waschen, um mögliche Rückstände aus der Produktion zu entfernen.

Allergiker-Bettwäsche bei Neurodermitis-Babys

Beim Kauf von Bettwäsche für ein Neurodermitis-Baby solltest du darauf achten, dass das Material hypoallergen ist – also möglichst wenige allergieauslösende Stoffe enthält. Das Prüfsiegel „Allergiker-geeignet“ kann dabei eine hilfreiche Orientierung sein.

Ebenso wichtig: Die Bettwäsche darf nicht zu warm sein, denn Schweiß begünstigt Neurodermitis-Schübe und verstärkt den Juckreiz.

Wasche die Bettwäsche einmal pro Woche bei mindestens 50 °C, um Hausstaubmilben und deren Rückstände zu reduzieren.

Neurodermitis-Schlafanzug – sanft zur Haut, beruhigend für die Nacht

Wie bereits bei der Bettwäsche gilt auch für den Neurodermitis-Schlafanzug ein klarer Grundsatz: Er darf nicht zu warm und nicht zu rau sein.

Zu viel Wärme, Reibung oder ungeeignete Materialien können den nächtlichen Juckreiz bei einem Neurodermitis-Baby deutlich verstärken und den Schlaf immer wieder unterbrechen.

Hautfreundliches Material bei Neurodermitis-Babys

Ideal für die sensible Haut eines Neurodermitis-Babys sind glatte, hautschmeichelnde Materialien wie:

  • hochwertige Baumwolle
  • Viskose
  • Seide

Entscheidend ist dabei nicht nur die Materialart, sondern vor allem die Qualität der Faser und Verarbeitung.

Warum sich Babykleidung oft rau anfühlt – und woran du gute Qualität erkennst

Viele Babytextilien fühlen sich beim Kauf angenehm weich an, werden jedoch bereits nach wenigen Waschgängen rauer.

Der Grund: Weichmacher, die anfangs für die weiche Haptik sorgen, werden beim Waschen nach und nach ausgewaschen.

Zurück bleiben häufig Stoffe, die:

  • schneller pillen
  • an empfindlicher Haut reiben
  • sich in wunden Hautstellen verhaken können

Was ist Pilling?

Unter Pilling versteht man kleine Verfilzungen, die sich als winzige Knötchen auf dem Stoff zeigen. Gerade bei Neurodermitis-Babys können sich diese Knötchen in offenen oder entzündeten Hautstellen festsetzen und die Reizung zusätzlich verstärken.

Warum Pima Baumwolle für Neurodermitis besonders geeignet ist

Pima Baumwolle gilt als die hochwertigste aller Baumwollarten. Im Gegensatz zu vielen anderen Stoffen wird sie mit jeder Wäsche weicher statt rauer – ganz ohne den Einsatz von Weichmachern.

Weitere Vorteile:

  • sehr lange, glatte Fasern
  • kaum Pilling
  • besonders hautschonend bei entzündeter Haut

Eigenschaften, die sich gerade bei Neurodermitis-Babys in der Nacht positiv bemerkbar machen.

Qualität erkennen: Worauf du beim Kauf achten solltest

Wichtig ist daher: Informiere dich vor dem Kauf gezielt über die Qualität des Materials. Ein höherer Preis allein ist kein verlässlicher Hinweis auf gute Qualität.

Bei Baumwolle ist vor allem die Faserlänge ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Seriöse Hersteller geben transparent Auskunft darüber, welche Baumwolle verwendet wird und woher sie stammt.

Erfahrung aus dem Alltag: Eine Mama berichtet

Natalie B., eine liebe Kundin von uns, schrieb uns über ihre Erfahrungen mit Kleidung aus Pima Baumwolle:

„Unser Schatz hatte seinen Neurodermitis-Ausbruch kurz nach der Geburt. Wir haben viel ausprobiert. Mit Ihren Stoffen haben wir die besten Erfahrungen gemacht. Der Stoff ist schön glatt und das hilft sehr. In anderer Baumwolle verfangen sich Hautpartikel und das verschlimmert die Reizung. Daher sind wir so glücklich, Sie gefunden zu haben.“

Zwiebelprinzip – Überhitzung vermeiden

Überhitzung sollte bei Säuglingen unabhängig von Neurodermitis unbedingt vermieden werden, denn zu viel Wärme kann gefährlich werden. Aber auch bei Neurodermitis gilt: Wärmestau und Schweiß begünstigen Juckreiz und Schübe – besonders nachts.

Hülle dein Baby nach dem Zwiebelprinzip in mehrere leichte Kleidungsschichten. Sobald du den Eindruck bekommst, dass deinem Baby zu warm wird, entferne eine Lage – so kannst du flexibel auf Temperaturveränderungen reagieren.

Zwiebelprinzip & Babyschlaf

Zu viel Wärme kann für Babys gefährlich sein und bei Neurodermitis zusätzlich Juckreiz und Schübe begünstigen.

👉 Baby nachts richtig anziehen – hilfreicher Ratgeber

Kratzschutz – warum er bei Neurodermitis-Babys so wichtig ist

Nächtlicher Juckreiz gehört zu den größten Belastungen für Babys mit Neurodermitis – und für ihre Familien.
Im Halbschlaf greifen viele Kinder unbewusst an juckende Hautstellen, kratzen sich wund und finden kaum wieder zur Ruhe.

Ein gut durchdachter Kratzschutz kann hier entscheidend entlasten.

Die wichtigsten Vorteile von Kratzschutz bei Neurodermitis-Babys:

  • Schutz vor unbewusstem Aufkratzen
    Gerade nachts oder im Schlaf ist Kratzen kaum kontrollierbar. Kratzschutz verhindert, dass sich das Baby selbst verletzt.

  • Weniger Entzündung & geringeres Infektionsrisiko
    Offene Kratzstellen sind anfällig für Keime. Geschützte Haut kann besser abheilen.

  • Ruhigerer Schlaf für das Baby
    Wird der Juckreiz nicht ständig durch Kratzen verstärkt, finden viele Babys schneller wieder in den Schlaf.

  • Entlastung für Eltern
    Kein nächtliches Festhalten der Hände, weniger Sorge, mehr Ruhe für die ganze Familie.

  • Unterbrechung des Juck-Kratz-Kreislaufs
    Kratzschutz hilft, einen der zentralen Verstärker von Neurodermitis-Schüben zu durchbrechen.

Warum Kratzschutz bei Neurodermitis hilft

Kratzschutz verhindert unbewusstes Aufkratzen im Schlaf, schützt entzündete Haut und kann dazu beitragen, den nächtlichen Juckreiz zu reduzieren – für ruhigere Nächte und mehr Entlastung im Familienalltag.

Neurodermitis Baby_Erfahrung Neurodermitis Anzug
Schlafanzug mit integriertem Kratzschutz kann Neurodermitis-Babys nachts entlasten.

‭→ Entdecke unsere Kratzschutzkleidung für Babys mit Neurodermitis – entwickelt für ruhige Nächte und empfindliche Haut.

Mindestens einmal täglich solltest du das Schlafzimmer gründlich lüften. Die Raumtemperatur sollte nicht über 20 °C liegen, eine hautfreundliche Luftfeuchtigkeit bei etwa 40–60 %.

Ist die Luft zu trocken, kann dies den Juckreiz zusätzlich verstärken. In diesem Fall können Luftbefeuchter oder feuchte Tücher, die in der Nähe des Bettes platziert werden, unterstützend wirken.

Wenn du genauer verstehen möchtest, warum Juckreiz bei Neurodermitis entsteht und welche Faktoren ihn verstärken oder lindern können, findest du hier weiterführende Informationen:

Neurodermitis & Juckreiz – Ursachen, Auslöser und was wirklich hilft

Über die richtige Pflege der überempfindlichen Haut entscheidet in der Regel der Kinder- oder Hautarzt beziehungsweise ein erfahrener Heilpraktiker. Ziel ist es zunächst herauszufinden, welches Wasser-Fett-Verhältnis der Haut guttut.

Stark juckende oder nässende Haut benötigt häufig Präparate mit höherem Wasseranteil, während sehr trockene Haut eher von fettreicheren Pflegeprodukten profitiert. Welche Pflege sinnvoll ist, sollte immer individuell und fachlich begleitet entschieden werden.

Auch der Einsatz von Kortisonpräparaten wird – wenn notwendig – ausschließlich unter medizinischer Beratung abgewogen.

Juckreiz lindern mit Phytotherapie (Pflanzentherapie)

Es gibt verschiedene begleitende Ansätze, um den nächtlichen Juckreiz bei Neurodermitis zu lindern. Welche Maßnahmen individuell hilfreich sind, zeigt sich oft erst im Laufe der Zeit.

Die Phytotherapie nutzt dabei unter anderem die Kraft bestimmter Pflanzen und wird häufig ergänzend zur medizinischen Behandlung eingesetzt.

Die folgenden Einschätzungen stammen von Ramona Wanninger, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin mit Schwerpunkt Neurodermitis:

Bei Neurodermitis ist es vorab wichtig, mögliche Mitursachen zu erfassen und in die Therapie einfließen zu lassen. Sehr oft steckt u.a. eine Nahrungsmittel-Allergie dahinter. Über die Phytotherapie lassen sich bei Ekzemen die entzündlichen Hautrötungen gut behandeln sowie der Juckreiz lindern. Ein gut verträgliches Mittel ist die Ballonrebe (Mönchsköpfchen), eine Urtinktur in Salbengrundlage. Was oft vergessen wird - der Darm spielt eine sehr große Rolle. Bei Kindern kann man die Schwere des Verlaufs gut mit Probiotika plus Präbiotika lindern. Bei Babys sind leider noch nicht so viele Medikamente / Salben zugelassen. Es gibt aber Salben mit natürlichen Gerbstoffen die aufgrund der gerbenden und schorfbildenden Wirkung bestimmte entzündliche, nässende und juckende Hauterkrankungen wie Neurodermitis lindern können.

Wenn du einen umfassenden Überblick suchst, welche Faktoren bei Neurodermitis bei Babys eine Rolle spielen – von Hautpflege über Schlaf bis hin zu Alltag und Kleidung – findest du hier weiterführende Informationen:

Neurodermitis bei Babys & Kleinkindern – Ursachen, Trigger & Hilfe im Alltag

Entspannung und Einschlafrituale

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Liebevolle Abendrituale helfen Babys mit Neurodermitis, zur Ruhe zu kommen und besser einzuschlafen.

Stress, ein hektischer Tagesablauf und Unruhe vor dem Schlafengehen können die Haut ebenso belasten wie äußere Reizfaktoren – etwa Hausstaubmilben oder ungeeignete Schlafkleidung.

Versuche daher, deinem Baby einen möglichst geregelten und entspannten Tagesausklang zu ermöglichen. Eine liebevolle Abendroutine kann deinem Baby helfen, langsam zur Ruhe zu kommen und sanft in den Nachtschlaf zu finden.

⭐ Eine mögliche Unterstützung für einen ruhigen Tagesausklang ist unsere liebevoll gestaltete Abendroutine für Kinder – entwickelt, um Babys und Kleinkindern Sicherheit, Orientierung und einen sanften Übergang in den Schlaf zu schenken.

Einschlafrituale & Abendroutine


→ In diesem Beitrag findest du Inspiration für eine liebevolle Abendroutine,
die Kindern Sicherheit gibt und den Übergang in den Schlaf sanft begleitet:

Magische Abendroutine für Kinder

Vielleicht wirst du beim bloßen Gedanken an die bevorstehende Nacht bereits nervös. Aus Angst, die Neurodermitis und der ständige Juckreiz könnten aus der ersehnten Nachtruhe wieder turbulente, endlos erscheinende Stunden machen.

Mach dich frei von diesen Gedanken.

Wenn du lernst, gelassener mit deinem Neurodermitis-Baby umzugehen, kann sich das auch positiv auf das Hautbild auswirken.
Denn dein Stress überträgt sich – oft ganz unbewusst – auf dein Baby.

Neurodermitis Strampler mit Kratzschutz

Die folgenden Bilder zeigen unsere speziell entwickelten Neurodermitis-Strampler mit integriertem Kratzschutz im Einsatz. Sie ersetzen keine medizinische Behandlung, können aber eine unterstützende Rolle im Alltag mit Neurodermitis spielen.

Neurodermitis Baby Pima Baumwolle beruhigt die Haut
Neurodermitis Anzug für Babys mit Kratzschutz
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Gratis Büchlein: Schlafen wie ein Faultier – sanfte Hilfe bei Neurodermitis

Faultier Chill kann nicht schlafen. Immer wieder juckt es – Mama und Papa sind erschöpft und verzweifelt.
Da taucht plötzlich Zauberer Blu auf. Mit vielen liebevollen, „magischen“ Tipps hilft er dem kleinen Faultier, zur Ruhe zu kommen und besser zu schlafen.

Mit vielen „magischen“ Tipps und Tricks hilft er dem kleinen Faultier, entspannter durch die Nacht zu kommen.

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Du möchtest unsere Tipps für ruhigere Nächte kennenlernen? Hier hast du zwei Möglichkeiten – ganz ohne Druck:

Option 1: Kostenlos als PDF herunterladen

Ideal, wenn du erst einmal in Ruhe lesen möchtest – auch ohne Bestellung.

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Option 2: Printausgabe kostenlos zur Bestellung

Wenn du Neurodermitis-Kleidung bestellst, kannst du im Produkt einfach den Haken setzen: „Neurodermitis? Mini-Ratgeber gratis dazu“. Dann legen wir die Printausgabe kostenlos bei.

Hinweis: Der Ratgeber ersetzt keine medizinische Beratung, kann aber als liebevolle Unterstützung im Alltag helfen.

Neurodermitis Ratgeber von Chill n Feel
Neurodermitis Ratgeber für Babys und Kleinkinder

Interview: Meine Tochter hat Neurodermitis

Als ihre Tochter gerade einmal 2 Monate alt war, bekam Anna W. die Diagnose Neurodermitis. Seither hat sie nichts unversucht lassen, um ihrem Baby zu helfen. Heilen konnte sie die Neurodermitis nicht, doch sie hat Wege gefunden, mit der Hautkrankheit zu leben.

Ich selbst hatte mit Neurodermitis keine Erfahrung. Meine ältere Tochter hatte keine Probleme mit der Haut. Erst durch eine andere betroffene Mutter wurde ich auf die Haut meiner Tochter aufmerksam gemacht.

Damals gab es nur ganz leichte Anzeichen, die ich selbst nicht richtig einordnen konnte. Zu dieser Zeit war meine Tochter etwa zwei Monate alt.

Erste Warnzeichen und Unsicherheit

Mit zweieinhalb Monaten hatte sie plötzlich blutigen Stuhl in der Windel. Ich wusste nicht, woher das kommen könnte, und vereinbarte einen Termin beim Kinderarzt. Dieser meinte, dass das bei Babys öfter vorkomme und dass meine Tochter wahrscheinlich kein Milcheiweiß verträgt. Das könne sich jedoch auch verwachsen.

Da ich meine Tochter ausschließlich gestillt habe und sie keine Flaschennahrung bekam, war ich sehr verwundert. Wie ich dann erfahren habe, reicht jedoch bereits die Menge an Milcheiweiß, die über die Muttermilch übertragen wird, für eine Unverträglichkeit aus.

Ich selbst mochte Milchprodukte nie besonders und dachte daher, ich würde ohnehin kaum welche zu mir nehmen – aber wenn man genauer hinsieht, steckt Milch dann doch in viel mehr Lebensmitteln, als man denkt.

Die Haut verschlechtert sich

Ab diesem Zeitpunkt wurde die Haut zunehmend schlimmer. Da die Neurodermitis offenbar vom noch unreifen Darm meiner Tochter ausging, versuchte ich, dort anzusetzen.

Ich verzichtete selbst komplett auf sämtliche Milchprodukte – sogar auf Schokolade. Das wäre für mich früher undenkbar gewesen, aber für sein Kind schafft man Dinge, die man sich vorher nie zugetraut hätte.

Krankenhausaufenthalt und Gewissheit

Zusätzlich wurde mir empfohlen, meiner Tochter „Omni-Biotic Panda“ zum Aufbau der Darmflora zu geben. Rückblickend hatte ich damit kein gutes Gefühl – es gibt dazu auch keine allgemeingültigen Erkenntnisse (das ist meine persönliche Erfahrung).

Nach der Gabe der Milchsäurebakterien erbrach sie mehrmals schwallartig. Das hat mich sehr beunruhigt, und wir wurden schließlich stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Zu diesem Zeitpunkt war die Haut insgesamt bereits sehr schlimm. Im Krankenhaus wurde vor allem die Hautproblematik thematisiert, weniger das schwallartige Erbrechen meines mittlerweile dreieinhalb Monate alten Babys. Auch nach einem Bluttest konnte kein Infekt festgestellt werden.

Ab diesem Zeitpunkt war klar, dass meine Tochter Neurodermitis hat.

Die Suche nach Unterstützung

Es begann eine lange und intensive Suche nach Möglichkeiten, den Juckreiz zu lindern. Sehr geholfen hat mir dabei meine Hebamme, die sich intensiv mit Alternativmedizin beschäftigt und in ihrer Praxis auch bewusste Babykleidung anbietet.

Leider ist es sehr schwierig, passende Babykleidung für Kinder mit empfindlicher Haut zu finden. Ein Hersteller, den meine Hebamme führte, stellte die Produktion eines besonders geeigneten Baumwolle-Seide-Stoffs aus Kostengründen ein – ich konnte nur noch einen einzigen Body ergattern. Ähnliche Erfahrungen machte ich auch in anderen Geschäften.

Also begann eine umfangreiche Internetrecherche. Doch gerade am Anfang ist es schwer, das Richtige zu finden, wenn man sich selbst noch überhaupt nicht auskennt.

Glücklicherweise bin ich bei dieser Suche auf Chill n Feel gestoßen und bestellte für meine Tochter den ersten Pyjama mit Kratzschutz. Ein Kleidungsstück, das ich nie wieder hergeben möchte – und das ich ehrlich gesagt selbst gerne tragen würde, weil sich der Stoff so unglaublich angenehm anfühlt.

Besonders in Österreich ist es generell sehr schwierig, an Kleidung für Babys mit Hautproblemen zu kommen. Entweder wird gar nicht nach Österreich geliefert oder die Versandkosten sind enorm hoch.

Auswirkungen auf die ganze Familie

Wie man sich vorstellen kann, hat sich unser Leben durch die Diagnose Neurodermitis stark verändert. Die Erkrankung bestimmte unseren Alltag teilweise komplett. Ich war ständig damit beschäftigt, herauszufinden, was wir noch ausprobieren könnten.

Der Schlafmangel und die ständige Sorge führten dazu, dass ich oft sehr verzweifelt war. Auch unsere ältere Tochter hat das mitbekommen, und ich bin überzeugt, dass es auch sie belastet hat. Mein Rat ist daher, ältere Geschwister bewusst mitzunehmen und auf ihre Bedürfnisse zu achten.

Wenn ich meinem Baby abends den Pyjama anziehe, creme ich sie jedes Mal ein. Meistens verwende ich vor dem Eincremen ein Rosenhydrolat oder einen Aloe-Vera-Spray.

Ich nutze dabei nicht nur ein einziges Pflegeprodukt, sondern wechsle zwischen zwei bis drei verschiedenen Cremes (unter anderem weiße Malve von Weleda und eine Aloe-Vera-Creme).

Die Haut verändert sich – Pflege auch

Ich habe festgestellt, dass der Haut meiner Tochter nicht immer dasselbe Produkt guttut. Mal ist die Haut nur rau, mal zeigt sich ein roter, gepunkteter Ausschlag.

Auch mit den Jahreszeiten verändert sich die Beschaffenheit der Haut – deshalb passe ich die Pflege regelmäßig an.

Baden und ergänzende Maßnahmen

Wenn es ihrer Haut besonders schlecht geht, bade ich sie teilweise täglich mit Stiefmütterchen-Tee. Ich habe das Gefühl, dass der Tee ihre Haut beruhigt.

Mir wurde außerdem empfohlen, Olivenöl oder Mandelöl ins Badewasser zu geben. Das hilft einigen Betroffenen. Bei meiner Tochter habe ich jedoch festgestellt, dass Öl im Badewasser keine Verbesserung bringt.

Seit meine Tochter mit dem Essen begonnen hat, mische ich bestimmte Öle unter ihre Mahlzeiten, zum Beispiel Leinöl oder Nachtkerzenöl.

Kleidung als wichtiger Faktor in der Nacht

Die richtige Kleidung ist für uns besonders wichtig. Nachts darf es ihr nicht zu heiß sein, aber frieren soll sie natürlich auch nicht.

Zudecken mag meine Tochter gar nicht. Sie lehnt jede Art von Bettdecke ab und wird richtig grantig, wenn ich sie zudecke. Das überrascht mich nicht, denn Wärme provoziert ihre Haut.

Der Pyjama aus Pima-Baumwolle von Chill n Feel ist für meine Tochter deshalb genau das Richtige. Das Material ist sehr weich und hilft dabei, die Temperatur auszugleichen.

Wenn ich weiß, dass ihre Kleidung ihr beim Schlafen guttut, geht es mir selbst auch besser. Eine Bettwäsche aus diesem Stoff wäre übrigens ein Traum – diesen Gedanken hatte ich schon öfter.

Das Schlafzimmer darf natürlich nicht zu warm sein – das wäre für meine Tochter ganz schlimm.

Weiche Kleidung & Temperaturausgleich

Die Kleidung muss sehr weich sein und die Temperatur gut ausgleichen. Was die Kleidung betrifft, habe ich für mich entschieden, sowohl im Sommer als auch im Winter alle Kleidungsstücke in den Trockner zu geben und zusätzlich zu bügeln.

Dadurch wird die Kleidung spürbar weicher und fühlt sich für die Haut meiner Tochter angenehmer an.

Waschmittel – ein oft unterschätzter Faktor

Ebenso wichtig ist die Wahl eines für Allergiker geeigneten Waschmittels. Ich habe mich dazu im Bioladen beraten lassen und verwende Sonett Sensitiv.

Zudecken & Schlafsituation

Ich decke meine Tochter nur mit einer sehr weichen und leichten Bettdecke zu. Allerdings deckt sie sich sehr schnell wieder ab, weil sie das Zudecken grundsätzlich nicht mag.

Dadurch wird sie nachts oft munter – vermutlich einerseits wegen des Juckreizes, andererseits aber auch, weil ihre Füße kalt werden.

Gedanken zu Schlafsäcken

Ich habe schon überlegt, einen Schlafsack aus Baumwolle/Seide auszuprobieren. So etwas habe ich im Internet einmal entdeckt. Einen Schlafsack aus Pima Baumwolle habe ich bislang leider noch nicht gefunden.

Liebe Anna, ich danke dir von Herzen für deine Zeit, dein Vertrauen und deine offenen Worte.

Ich wünsche deiner Tochter sehr, dass sich ihre Neurodermitis mit der Zeit weiter beruhigt und sie Schritt für Schritt unbeschwert aufwachsen darf.

Manchmal ist es nicht nur eine Creme, ein Stoff oder ein neuer Ansatz – sondern vor allem die Liebe, Aufmerksamkeit und Fürsorge einer Mama, die einem Kind Halt gibt und Heilung möglich macht.

Gut zu wissen: Neurodermitis-Kleidung kann von der Krankenkasse bezuschusst werden

Viele Eltern wissen nicht, dass spezielle Neurodermitis-Kleidung – zum Beispiel Schlafanzüge und Overalls mit Kratzschutz –
in vielen Fällen auf ärztliche Verordnung von der Krankenkasse übernommen
oder bezuschusst
wird.

Wir haben hier übersichtlich erklärt, wie die Kostenübernahme funktioniert und worauf du achten solltest:

→ Neurodermitis-Overall auf Rezept – Ablauf & wichtige Infos

Blogreihe: Neurodermitis bei Babys

Autor: Tina

Schwangerschaft, Baby, Familienalltag – ja, das kann manchmal ganz schön turbulent sein. Bei Chill n Feel dreht sich deshalb alles um Positive Vibes, um kleine Auszeiten, Chill-Momente und Wohlfühltipps – immer verbunden mit besonderen Produkten für die Kleinsten. Und wer steckt dahinter? Ich bin Tina, Gründerin von Chill n Feel, Mama von drei Jungs und Träumerin von einer Welt, in der jedes Lebewesen mit Respekt behandelt wird.

12 Kommentare

  • Ünsal sagt:

    Ich habe festgestellt, dass Glycerin die Haut am
    Anfang sehr gut versorgt hat, aber jetzt ist es dadurch schlimmer geworden. Mehr juckreiz, trockene , rote Stelle.
    Ich sollte 4 mal Tag eincremen.
    Vielleicht wäre es für andere ein Hinweis!

    • Martina sagt:

      Vielen Dank für den wichtigen Hinweis. Hast du denn bereits eine bessere Alternative gefunden? Ich denke, hier wären viele LeserInnen dankbar für Tipps. Lieber Gruß, Martina

  • Lia sagt:

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Mich würde sehr interessieren, wie sich das Erbrechen seitdem entwickelt hat. Wir haben omnibiotic panda aus dem selben Grund nach 2 Tagen wieder abgesetzt. Noch 2 Monate später kann mein 5monatiges Kind nicht normal essen und schlafen. Niemand kann uns dazu etwas sagen. Wir alle leiden darunter zurzeit stärker als unter dem Hautzustand selbst.

    • Martina sagt:

      Liebe Lia, ich weiß jetzt gerade nicht, auf welchen Punkt im Beitrag zu dich beziehst. Bitte erläutere dies doch nochmals etwas genauer. Lieber Gruß, Martina

  • Lia sagt:

    Liebe Martina,
    Danke für Deine Antwort. Ich beziehe mich auf Absatz 5 und 6 (ab „Weiters wurde mir empfohlen, dass ich meiner Tochter „Omni-Biotic Panda“ zum Aufbau der Darmflora geben sollte. Meiner Meinung nach war das ein Fehler …“)
    Ich freue mich über Infos über den weiteren Verlauf, vor allem, ob das mit Beikosteinführung besser wurde oder man es evt. Im Gegenteil möglichst lange herauszugeben sollte.

    • Martina sagt:

      Liebe Lia, mal sehen, ob Anna antwortet. Das Interview ist nun schon eine ganze Weile her und ich weiß nicht, ob sie die Kommentare noch verfolgt. Aber vielleicht hat eine andere Leserin damit Erfahrung??? Lieber Gruß, Martina

  • lia sagt:

    ‚Herauszögern‘ nicht ‚herauszugeben ‚

  • Selina sagt:

    Meine 1. Tochter leidet an Neurodermitis wegen einer Nahrungsmittelunverträglichleit. Sobald soe Weizen (nicht Gluten), tierische Milchprodukte, Eier oder Lupinen erwischt, bricht die Neurodermitis aus. Omni Panda hat nichts gebracht. Mit Hiöfe einer Kinesiologin haben wir die Nahrungsmittel herausgefunden. Weil im Bluttest beim Kinderarzt gab nur Hühnerei als Unverträglichkeit an. Versuche nun auch herauszufinden, wie ihre Darmflora aufgebaut werden könnte. Mein 2. Baby reagiert auch mit Neurodermitis über meine Muttermilch wenn ich schon Spuren von Kuhmilch, Erdnüssen oder Pecannüssen erwische. Ich stille voll, musst aber sehr darauf achten. Es ist nun 2 Monate alt. Mach mich nun auch hier auf die Suche… Mein Mann und ich haben keine Nahrungsmittelunverträglichkeiten…

    • Martina sagt:

      Liebe Selina, danke für deine vertrauensvolle Nachricht. Wir werden in Ruhe ausführlich auf deinen Kommentar antworten. Lieber Gruß, Martina

  • Liebe Selina,

    die gute Nachricht nach dem ersten Schreck: Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten die im Baby- und Kleinkind­alter auftreten, verwachsen sich häufig.
    Natürlich ist eine Ferndiagnose hierzu nicht möglich bzw. auch nicht zulässig.
    Allergie oder Unverträglichkeit? Wo ist der Unterschied?
    Eine Allergie ist eine Reaktion des Immunsystems auf einen normalerweise harmlosen Umweltstoff (Allergen). Eine Unverträglichkeit hat hingegen nichts mit dem Immunsystem zu tun. Der Körper kann bei einer Lebensmittelunverträglichkeit diesen bestimmten Stoff nicht verdauen. Erst nach einigen Stunden kommt es zu Problemen, wie zum Beispiel Bauchschmerzen, Durchfall oder Blähungen.
    Auch Hautveränderungen spielen hier eine große Rolle.
    Wichtig: Das dauerhafte bloße Weglassen eines Lebensmittels kann auch oft einen Nährstoffmangel bewirken.
    Eine Stuhldiagnostik ist bei Säuglingen oft empfehlenswert, wenn die Symptomatik länger anhält.
    Die Therapie wird dabei immer auf Grundlage des Befundes von deinem Kind abgestimmt.
    Suche dir am besten einen guten Therapeuten vor Ort, der dich / euch durch diese – hoffentlich kurze – Zeit gut begleitet.

    Herzliche Grüße und alles Gute,

    Ramona M. Wanninger Praxis SENA, Regensburg

  • Kerstin Schallaböck sagt:

    Hallo ihr Lieben,
    Ich hatte auch bei meinem Sohn mit Neurodermitis zu kämpfen – eine Zeit lang war die Behandlung für mich äußerst frustrierend, da die Besserung immer nur kurzfristig war und die Ekzeme wiederholt aufgeflammt sind.
    Außerdem war ich auf der Suche nach einem Produkt, das nicht nur entzündungshemmend wirkt, sondern bestenfalls gleichzeitig die Hautbarriere stärkt, um weiteren Neurodermitis-Schüben aktiv vorzubeugen. Als Ärztin habe ich sowohl das Wissen als auch die Erfahrung und die Verbindungen, um mich intensiv mit natürlichen Inhaltsstoffen für sensible, trockene Haut, die zu Jucken, Rötungen und Entzündungen neigt, auseinanderzusetzen. Nach einigen Ansätzen entstand so ein Produkt, das Soforthilfe schafft und die Haut mit den Wirkstoffen versorgt, die sie nachhaltig regeneriert und vor schädlichen Einflüssen schützt: KAMI SOS Hautpflegebalsam. Bei meinem Sohn hat der Balsam bereits nach wenigen Anwendungen zu Verbesserungen geführt. Auch bei einigen Patient*innen und Freunden konnten damit deutliche Linderungen erzielt werden. Daher kann ich ihn von Herzen empfehlen, weil ich von dem Produkt und seiner Wirkung absolut überzeugt bin.
    Alles Liebe

    • Martina sagt:

      Liebe Kerstin, danke für deinen Kommentar. Und wie schön, auf diese Weise auf deine Produkte aufmerksam zu werden. Nun hast du mich richtig neugierig gemacht. Ich werde mich bei dir melden! Liebe Grüße aus Rosenheim, Martina

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