Neurodermitis bei Babys & Kleinkindern – Von der Diagnose zu ruhigeren Tagen

U5 – ein kleiner Eintrag im Untersuchungsheft: Atopische Dermatitis. Und plötzlich sind da viele Fragen: Was bedeutet das für mein Baby? Was hilft wirklich – und was macht nur noch mehr Stress?

Genau hier bist du richtig.
Ich möchte dir keine weitere verwirrende Seite im Internet bieten – sondern eine ruhige Anlaufstelle: verständlich, liebevoll und alltagstauglich.

Schnapp dir eine Tasse Tee oder Kaffee. Ich führe dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Themen rund um Neurodermitis bei Babys – von ersten Anzeichen bis zu Schubphasen, Triggern und kleinen Alltagshilfen.

Entspannt durch den Dschungel der Fragen – lass uns gemeinsam Antworten finden.
Ganz gleich, wo du gerade stehst: Du bist nicht allein.

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Hüpfe entspannt zu der Frage, die dich gerade beschäftigt

Warum Chill n Feel einen anderen Weg geht

Bei uns findest du keine schockierenden Ekzembilder und keine sterile Klinik-Optik.
Stattdessen erwartet dich ein Ort voller Ruhe, Verständnis – und echter Alltagshilfe.

• durchdachte Neurodermitis-Kleidung, die sich dem Kind anpasst
• alltagstaugliche Tipps, die beruhigen statt verunsichern
• Wissen, das stärkt – und Lösungen, die im Alltag wirklich entlasten

Du bist nicht allein.
Wir begleiten dich – mit Herz, Erfahrung und einem liebevollen Blick auf das Ganze.

Neurodermitis Kleidung fürs Baby: Erste Hilfe nach der Diagnose

Was ist Neurodermitis? 5 Schlüsselbegriffe einfach erklärt

Beginnen wir mit der wichtigsten Frage: Was ist Neurodermitis bei Babys und Kleinkindern?

Die Diagnose Neurodermitis beim Baby ist für viele Eltern zunächst ein Schock. Nach dem U-Heft-Eintrag „atopische Dermatitis“ bleiben oft viele Fragen zurück:
Was bedeutet das für den Alltag? Was ist jetzt wirklich wichtig? Und woran erkenne ich erste Symptome?

Neurodermitis bei Babys ist eine chronische Hauterkrankung, die meist schubweise verläuft. Typisch sind starker Juckreiz, sehr trockene Haut und entzündliche Ekzeme. Sie zählt zu den häufigsten Hauterkrankungen im frühen Kindesalter.

Im folgenden Video erklärt dir Dr. Alice Martin, was hinter der Diagnose Neurodermitis beim Baby steckt – ruhig, einfühlsam und verständlich auf den Punkt gebracht.

Dr. Alice Martin zur Hautkrankheit atopische Dermatitis

Neurodermitis, atopische Dermatitis oder endogenes/atopisches Ekzem?

Neurodermitis ist die geläufigste Bezeichnung für eine Hauterkrankung, die im Fachjargon auch als atopische Dermatitis, endogenes Ekzem oder atopisches Ekzem bezeichnet wird. Was steckt dahinter?

Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die häufig schon im Baby- oder Kleinkindalter beginnt. Typisch sind sehr trockene Haut, starker Juckreiz und schubweise auftretende Ekzeme.

Der Begriff „Neurodermitis“ ist der umgangssprachliche Name der Erkrankung. Medizinisch korrekt spricht man meist von atopischer Dermatitis. Die Haut reagiert dabei besonders empfindlich, weil ihre Schutzbarriere geschwächt ist und Reize leichter eindringen können.

Wichtig für Eltern zu wissen:
Neurodermitis ist nicht ansteckend – und mit der richtigen Pflege, einem reizarmen Alltag und geeigneter Kleidung lassen sich viele Beschwerden deutlich lindern.

Atopische Dermatitis ist der medizinische Fachbegriff für Neurodermitis. Er wird häufig in Arztbriefen, im U-Heft oder bei Diagnosen verwendet.

„Atopisch“ bedeutet, dass das Immunsystem überempfindlich auf eigentlich harmlose Reize reagiert. Dazu gehört auch die Neigung zu Allergien, Asthma oder Heuschnupfen – der sogenannte atopische Formenkreis.

Der Begriff endogenes Ekzem ist eine ältere Bezeichnung für Neurodermitis. „Endogen“ weist darauf hin, dass die Ursache nicht allein von außen kommt, sondern im Zusammenspiel von genetischer Veranlagung, Hautbarriere und Umweltreizen entsteht.

Heute wird der Begriff seltener verwendet, taucht aber in älteren Befunden oder Ratgebern noch auf.

Neurodermitis Kleidung fürs Baby: Erste Hilfe nach der Diagnose

Wie häufig ist Neurodermitis bei Babys?

Gut zu wissen:
Neurodermitis ist im Baby- und Kleinkindalter keine Seltenheit. In Deutschland ist etwa jedes sechste bis zwölfte Kind betroffen.

Die gute Nachricht: Bei vielen Kindern werden die Symptome mit zunehmendem Alter deutlich milder – manche wachsen sogar ganz heraus.

Warum ist ausgerechnet mein Baby an Neurodermitis erkrankt? In den meisten Fällen lässt sich diese Frage mit der genetischen Disposition/Veranlagung beantworten.

Warum ausgerechnet mein Baby?

Viele Eltern stellen sich genau diese Frage nach der Diagnose. In den meisten Fällen liegt die Ursache nicht im Verhalten der Eltern, sondern in einer genetischen Veranlagung, der sogenannten Disposition.

Vererbung: Das sagen die Zahlen

Ob ein Baby Neurodermitis entwickelt, hängt oft mit der familiären Vorgeschichte zusammen. Wenn Mama oder Papa betroffen sind, steigt das Risiko – besonders dann, wenn beide Elternteile Neurodermitis haben.

🔍 Das sind die groben Richtwerte:

  • Beide Eltern haben Neurodermitis: 60–80 %
  • Ein Elternteil ist betroffen: 20–40 %
  • Kein Elternteil ist betroffen: 5–15 %

Quelle: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.

Vererbung ist nicht alles!

Diese Zahlen zeigen: Eine genetische Veranlagung kann eine Rolle spielen – sie muss es aber nicht. Entscheidend ist oft, welchen äußeren Reizen die empfindliche Haut deines Babys ausgesetzt ist. Genau diese Einflüsse können einen Neurodermitis-Schub auslösen.

Häufige Trigger bei Neurodermitis

Neurodermitis-Schübe entstehen meist durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Nicht jeder Trigger löst bei jedem Baby automatisch einen Schub aus.

  • Nahrungsmittel und Allergene
  • Reibende Kleidung und ungeeignete Hautpflege
  • Klima (z. B. trockene Heizungsluft oder starkes Schwitzen)
  • Stress und Reizüberflutung
  • Infekte und Hautirritationen
  • Kratz-Juckreiz-Kreislauf (besonders nachts)

Was genau einen Neurodermitis-Schub auslöst – und wie du ihn erkennst

Neurodermitis Kleidung fürs Baby: Erste Hilfe nach der Diagnose

Atopikerin und schwanger? Wie du dein Baby bestmöglich unterstützen kannst

Du bist schwanger und leidest selbst an Neurodermitis oder an einer anderen Erkrankung aus dem atopischen Formenkreis? Vielleicht hattest du während der Schwangerschaft eine ➤ Schwangerschaftsdermatose und fragst dich nun, wie du die Hautbarriere deines Babys von Anfang an stärken kannst?

Die gute Nachricht: Zwar kannst du die genetische Veranlagung deines Kindes nicht beeinflussen – aber du kannst einiges tun, um dein Baby bestmöglich vor einer Neurodermitis zu schützen.

Was du schon in der Schwangerschaft für die Hautgesundheit deines Babys tun kannst

  • Verzichte konsequent auf Zigarettenrauch
  • Reduziere Stress und Reizüberflutung im Alltag
  • Sorge für ausreichend Ruhe, Schlaf und Entlastung

Außerdem kann auch die Einnahme von Probiotika einen positiven Effekt auf die Entwicklung der Hautbarriere haben. Heilpraktikerin Ramona von Praxis Sena empfiehlt:

Neurodermitis Kleidung fürs Baby: Erste Hilfe nach der Diagnose
Ramona Wanninger, Heilpraktikerin (Praxis Sena)

Studien zeigen: Eine gezielte Einnahme von Probiotika und Omega-3-Fettsäuren während der Schwangerschaft kann die Entwicklung des kindlichen Immunsystems positiv beeinflussen.
Dadurch kann sich auch das Risiko für Neurodermitis und Allergien verringern.

💬 Vielleicht fragst du dich, wie empfindlich die Haut deines Babys sein wird

Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, ob dein Baby eine empfindliche Haut oder später Neurodermitis entwickeln könnte – besonders, wenn du selbst betroffen bist.

Die gute Nachricht: In den meisten Fällen zeigt sich die Haut von Babys zunächst ganz unauffällig. Und du kannst von Anfang an viel dafür tun, sie sanft zu begleiten und zu schützen.

Und falls dein Baby im Laufe der Zeit doch erste Anzeichen zeigt, ist es gut zu wissen: Mit einer ruhigen, reizarmer Pflege und dem richtigen Schutz im Alltag kannst du viel beitragen – für mehr Wohlbefinden und ruhigere Nächte.

Baby-Erstausstattung: Hautverträglich & reizarm

Gerade bei empfindlicher Babyhaut lohnt es sich, bei Kleidung bewusst zu wählen. Achte auf Materialien und Schnitte, die die Haut schützen – nicht zusätzlich fordern.

Wähle Kleidung, die …

  • besonders weich und hautverträglich ist (z. B. aus Bio-Pima-Baumwolle)
  • ohne kratzende Nähte oder Etiketten auskommt
  • schadstofffrei ist – idealerweise GOTS-zertifiziert

Wichtig zu wissen

Auch Naturmaterialien wie Wolle oder Seide können empfindliche Babyhaut reizen. Nicht jedes „natürliche“ Material ist automatisch hautfreundlich.

Hier findest du unsere hautverträglichen Basics für hochsensible Babyhaut – entwickelt für Ruhe, Schutz und sanften Hautkontakt: Basics für hochsensible Babyhaut.

Hautpflege: Weniger ist mehr

Die Haut deines Babys kann viel selbst – sie braucht vor allem Ruhe und Schutz. Gerade bei empfindlicher oder zu Neurodermitis neigender Haut gilt: so wenig wie möglich, so sanft wie nötig.

Das hilft:

  • auf gute Hautverträglichkeit achten
  • Reizstoffe konsequent vermeiden
  • Pflegeprodukte bewusst und sparsam einsetzen
  • bei Unsicherheiten Hebamme oder Ärztin einbeziehen

Bei meinem eigenen Baby habe ich schnell gemerkt: Ein sanftes Öl, Nähe und Ruhe sind oft wirkungsvoller als viele Produkte.

Denk daran: Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen – sondern dein Baby aufmerksam und liebevoll zu begleiten. Jede Haut ist anders. Und du bist genau die richtige Mama für dein Kind.

Neurodermitis Kleidung fürs Baby: Erste Hilfe nach der Diagnose

Woran erkenne ich, dass mein Baby Neurodermitis hat?

Du hast den Eindruck, dass die Haut deines Babys nicht so aussieht, wie sie sollte? Vielleicht sind da rote Stellen, trockene Schüppchen oder juckende Ekzeme. Dann fragst du dich jetzt wahrscheinlich: Ist das schon Neurodermitis – oder etwas anderes?

Abhängig vom Alter gibt es typische Hinweise:

  • Säuglinge: Neurodermitis zeigt sich häufig in Form von Ekzemen im Gesicht (vor allem auf den Wangen) oder am unbehaarten Kopf. Der Kinderarzt schaut hier genau hin, um zu unterscheiden, ob es sich um Milchschorf (typisch bei Atopikern) oder um harmlosen Kopfgneis handelt. Auch nässende, verkrustete Stellen können ein Hinweis sein. Auffällig: Der Windelbereich bleibt meist frei.
  • Kleinkinder: Mit zunehmendem Alter verlagern sich die Ekzeme häufig in die Beugen – also Kniekehlen, Ellenbogen und Handgelenke. In diesem Zusammenhang wirst du oft den Begriff „Beugeekzem“ lesen.

Wenn dir solche Hautveränderungen auffallen, lohnt es sich, kurz innezuhalten und bewusst zu beobachten: Wann treten die Symptome auf? Wo genau? Eine gute Dokumentation hilft dir, Klarheit zu gewinnen – und gemeinsam mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt die nächsten Schritte zu besprechen.

Allergietagebuch_Neurodermitis-Tagebuch für Babys und Kinder (3)

Ein Neurodermitis-Tagebuch kann dir helfen, die Hautveränderungen deines Babys besser zu verstehen – ohne Stress, ganz in deinem Tempo.

Du notierst darin zum Beispiel:

  • wo sich Ekzeme zeigen
  • was dein Baby gegessen hat
  • wie es geschlafen hat
  • welche Kleidung es getragen hat

Diese kleine Alltagsbeobachtung zeigt oft überraschend schnell, was die Haut deines Babys reizt – und was ihr gut tut. So entsteht nach und nach ein wertvoller Fahrplan, den du gemeinsam mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder auch therapeutischen Begleitern besprechen kannst.

Wusstest du?
Das Tagebuch gibt es für einen kleinen Beitrag – und es steckt viel Herzblut darin. Viele Eltern berichten, dass ihnen die regelmäßige Dokumentation enorm geholfen hat, den Juckreiz besser zu verstehen und gezielter helfen zu können.

→ Zum Neurodermitis-Tagebuch

Was tun bei Verdacht auf Neurodermitis? So bekommst du schnell Hilfe

Warum du die Diagnose besser den Profis überlässt – und wie du unkompliziert Unterstützung bekommst.

Wenn du gerade unsicher bist, ob dein Baby Neurodermitis hat, ist das völlig verständlich. Viele Eltern googeln erst einmal – und fühlen sich danach eher verunsichert als beruhigt.

Wichtig: Eine verlässliche Einschätzung bekommst du von Fachleuten – und das geht oft schneller und unkomplizierter, als man denkt.

Was viele Eltern nicht wissen:

Wenn du nach „Neurodermitis Baby“ suchst, siehst du sehr viele Bilder. Manche zeigen tatsächlich Neurodermitis – andere harmlose Hautreaktionen oder ganz andere Erkrankungen.

Das kann verunsichern – und mehr Angst auslösen, als nötig wäre.

So bekommst du schnell verlässliche Hilfe

  • Ärztlich abklären lassen – statt dich an Bildern zu orientieren.
  • Fotos machen (bei gutem Licht, aus etwas Abstand + Nahaufnahme).
  • Symptome notieren: Seit wann? Wo genau? Was verschlimmert oder beruhigt?
Optional: Wenn du schnell eine fachliche Ersteinschätzung brauchst (z. B. bis zum nächsten Termin), kann eine teledermatologische App wie dermanostic eine ergänzende Orientierung geben.

Und falls du zweifelst …

Du musst nicht alles sofort wissen oder richtig einordnen. Hol dir Hilfe frühzeitig und ohne Scham – das bringt Ruhe.

Hautprobleme lassen sich in den meisten Fällen gut behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden.

Hinweis: Es besteht eine freundschaftliche Kooperation mit dermanostic – ohne finanzielle Beteiligung. Ziel ist es, Eltern im Alltag mit Neurodermitis zu entlasten.

Neurodermitis Kleidung fürs Baby: Erste Hilfe nach der Diagnose

Was ist anders an der Haut meines Neurodermitis-Babys?

Wenn du die Diagnose Neurodermitis vom Dermatologen (oft gemeinsam mit dem Kinderarzt) bekommen hast, taucht fast automatisch die nächste Frage auf: Was ist an der Haut meines Babys eigentlich anders?

Das Wichtigste in Kürze: Bei Neurodermitis ist die Hautbarriere oft geschwächt. Die Haut verliert schneller Feuchtigkeit und reagiert empfindlicher auf Reibung, Wärme, Schweiß oder bestimmte Inhaltsstoffe – dadurch können Rötung, Trockenheit und Juckreiz leichter entstehen.

Wenn du mehr zur sanften Pflege-Orientierung suchst, findest du sie hier: Hautpflege bei Neurodermitis beim Baby. Und wenn du lieber hörst: In unserer Podcast-Folge erklärt Dr. Alice Martin das Thema Hautbarriere ruhig und verständlich.

Gesunde vs. geschwächte Hautbarriere bei Neurodermitis

Eine gesunde Hautbarriere ist dicht und stabil. Sie hält Feuchtigkeit besser in der Haut und schützt vor Reizstoffen.
Eine geschwächte Hautbarriere verliert schneller Feuchtigkeit. Reize können leichter „ankommen“ – das begünstigt Trockenheit, Entzündung und Juckreiz.

Atopische Dermatitis bei Babys

Du möchtest die Hautbarriere deines Babys besser verstehen und stärken?

💡 Podcast-Tipp: Dr. Alice Martin erklärt dir, wie du die empfindliche Hautbarriere deines Babys schützt und den Juckreiz linderst. Jetzt reinhören und wertvolle Tipps mitnehmen!

Warum die Hautbarriere deines Babys so wichtig ist

Eine intakte Hautbarriere wirkt wie eine unsichtbare Schutzmauer: Sie hält Reizstoffe, Bakterien und Schadstoffe fern und bewahrt die Haut vor dem Austrocknen.
Bei Neurodermitis ist diese Schutzfunktion jedoch oft geschwächt.

Hautbarriere beim atopischen Ekzem

Eine intakte Hautbarriere ist wie eine unsichtbare Schutzmauer – sie hält äußere Reize ab und sorgt dafür, dass die Haut gesund bleibt. Reizstoffe, Bakterien und Schadstoffe haben kaum eine Chance, in die Haut einzudringen. Doch bei einer geschädigten Hautbarriere sieht es anders aus: Es fehlen wichtige Lipide (Hautfette), die normalerweise die Hornzellen „zusammenhalten“ und Feuchtigkeit in der Haut speichern. Die Folge: Wasserverlust, trockene, rissige Haut und eine verstärkte Anfälligkeit für äußere Reize.

Stell dir die Hautbarriere wie eine Mauer aus Ziegelsteinen vor: Bei gesunder Haut sind die Ziegel (Hornzellen) fest verbunden. Fehlt der „Mörtel“ (Lipide), entstehen kleine Lücken – Wasser entweicht, Reizstoffe können leichter eindringen.

Gute Nachricht: Mit der richtigen Pflege kannst du die Hautbarriere deines Babys stärken und schützen. So kann die Haut deines Babys wieder ihre natürliche Schutzfunktion übernehmen und Reizstoffe effektiv abwehren.

Neurodermitis Kleidung fürs Baby: Erste Hilfe nach der Diagnose
Neurodermitis Kleidung fürs Baby: Erste Hilfe nach der Diagnose

Alltag mit Neurodermitis: Praktische Tipps und kleine Helfer für Babys und Kleinkinder

Hast du dir schon einmal die Frage gestellt: „Hätte ich etwas tun können, um der Neurodermitis meines Babys vorzubeugen?“
Stopp! Niemand hat Schuld daran. Jedes Baby kommt mit einem einzigartigen Körper und individuellen Genen auf die Welt. Es gibt viele Faktoren, die die Entwicklung einer atopischen Dermatitis beeinflussen – und auf viele davon haben wir keinen Einfluss.

➤ Den Fokus auf das Positive lenken:
Statt sich mit der Frage nach dem „Warum?“ zu quälen, lohnt es sich, nach vorne zu schauen. Du kannst deinem Baby den Alltag mit Neurodermitis ein Stück leichter machen. Es gibt Wege, die die Beschwerden lindern und deinem Kind mehr Wohlbefinden schenken. Das hilft:

  • (1) Häufig verwächst sich die Neurodermitis bis zum Schulalter – es gibt also Grund zur Hoffnung.
  • (2) Wenn du die Trigger kennst, lassen sich Schübe oft gut kontrollieren.

Ein bisschen Magie für den Alltag:
Und manchmal kann es helfen, die Herausforderungen spielerisch anzugehen. Wie wäre es, wenn dein Kind einen kleinen Zauberer an seiner Seite hat? Unser Zauberer Blu ist mehr als nur eine Puppe – er ist ein treuer Begleiter, der Mut macht und bei jedem neuen Tag für kleine, magische Momente sorgt. Vielleicht kann er die Neurodermitis nicht wegzaubern, aber er kann trösten, ablenken und ein Lächeln zaubern, wenn es mal schwer wird.

Von der Diagnose zu einem entspannten Alltag mit der Hautkrankheit

Wenn du mich fragen würdest, welche Schritte nach der Diagnose Neurodermitis sinnvoll sind, würde ich dir folgende Herangehensweise empfehlen – ganz unabhängig davon, ob dein behandelnder Arzt diese Punkte einzeln anspricht oder nicht:

  1. Mögliche Trigger reduzieren
    Schaffe – so gut es im Alltag möglich ist – ein neurodermitisfreundliches Umfeld, das Reibung, Überreizung und unnötigen Stress vermeidet.

  2. Zusammenhänge verstehen
    Ein Neurodermitis-Tagebuch kann helfen, wiederkehrende Auslöser besser zu erkennen und Schübe einzuordnen – ohne Druck, in deinem Tempo.

  3. Die passende Begleitung finden
    Arbeite eng mit Dermatolog:innen oder erfahrenen Therapeut:innen zusammen, um eine Behandlung zu finden, die zu euch passt.

  4. Geduld entwickeln
    Eine Hautkrankheit lässt sich nicht „wegzaubern“. Aber du kannst lernen, sie zu begleiten, zu verstehen – und deinem Baby Sicherheit zu geben.

  5. Liebevolle Rituale etablieren
    Mache Pflegeroutinen zu ruhigen, vertrauten Momenten. Kleine Helfer wie Zauberer Blu oder Faultier Chilly können dabei unterstützen, Ängste zu nehmen und Nähe zu schaffen. Vielleicht hilft auch eine kleine Geschichte, während du dein Baby sanft eincremst.

  6. Den Blick auf das Positive richten
    Wähle Kleidung, Rituale und Gedanken, die nicht ständig an die Krankheit erinnern. So bleibt Neurodermitis ein Teil des Alltags – aber nicht das, was dein Kind definiert.

Unser Tipp:
Jede Bestellung von Neurodermitis-Kleidung enthält unsere liebevoll gestaltete Broschüre. Darin findest du alltagstaugliche Impulse, kleine Geschichten und sanfte Begleiter wie das Faultier Baby Chilly und den mutigen Zauberer Blu. Sie können deinem Kind helfen, sich sicherer zu fühlen – und dir das Gefühl geben, nicht allein zu sein.

Denn Neurodermitis ist herausfordernd. Aber es gibt Wege, den Alltag ruhiger, liebevoller und entspannter zu gestalten.

Viel Freude beim Entdecken!

Gratis Download: Ratgeber „Schlafen wie ein Faultier … trotz Neurodermitis“

Sanfte Unterstützung für ruhigere Nächte:

Wir wissen, wie herausfordernd die Nächte mit einem Neurodermitis-Baby sein können. Genau deshalb haben wir einen liebevoll gestalteten Neurodermitis-Ratgeber für Babys und Kleinkinder entwickelt. Er begleitet euch mit alltagstauglichen Impulsen, beruhigenden Ritualen und kleinen Geschichten – für mehr Ruhe, Nähe und entspanntere Nächte.

Der Ratgeber ist bewusst kindgerecht aufgebaut und im handlichen Pixi-Format gestaltet. Er ist sowohl als hochwertige Broschüre als auch als PDF erhältlich und lässt sich ganz unkompliziert in den Familienalltag integrieren.

Das erwartet dich:

  • Einfache Rituale für ruhigere Nächte
  • Hilfreiche Tipps zur Hautpflege
  • Geschichten mit Faultier Chilly und Zauberer Blu, die Mut machen
  • Einfache Rituale für ruhigere Abende und Nächte

  • Sanfte Tipps zur Hautpflege bei empfindlicher Babyhaut

  • Kleine Geschichten mit Faultier Chilly und Zauberer Blu, die Mut machen

So bekommst du dein Exemplar:
Bei jeder Bestellung von Neurodermitis-Kleidung erhältst du den Ratgeber kostenlos dazu. Setze dafür einen Haken bei  Neurodermitis? Mini-Ratgeber gratis dazu . Alternativ kannst du dir die Broschüre hier direkt als PDF herunterladen.

Jetzt gratis downloaden und gemeinsam entspannter durch die Nacht gehen.

Ein Geschenk, das Mut macht: Zauberer Blu und der Neurodermitis-Ratgeber

Omas und Opas fragen uns oft: „Was können wir unserem kleinen Schatz schenken, um ihm wirklich gutzutun?“

Hautfreundliche Kleidung aus Pima Baumwolle ist eine wunderbare Grundlage. Und manchmal braucht es darüber hinaus etwas, das einfach da ist – zum Festhalten, Trösten und Mutmachen.

Passend zu unserem Ratgeber „Schlafen wie ein Faultier … trotz Neurodermitis“ gibt es deshalb Zauberer Blu als kuschelige Begleitpuppe. In der Geschichte hilft Blu dem kleinen Faultierbaby, zur Ruhe zu kommen und mit den Herausforderungen des Alltags umzugehen. Als Stoffpuppe wird diese Botschaft für dein Kind spürbar: Du bist nicht allein.

Blu darf mit ins Bett, mit auf das Sofa oder einfach in den Arm, wenn es gerade schwer ist. Er kann Neurodermitis nicht wegzaubern – aber er kann trösten, ablenken und Sicherheit schenken.

Gemeinsam geht vieles leichter.

Neurodermitis Kleidung fürs Baby: Erste Hilfe nach der Diagnose
Lesen, Kuscheln, Träumen – Zauberer Blu begleitet kleine Kämpfer durch den Alltag.
Geschenk für Kinder und Babys mit Neurodermitis von Chill n Feel (2)
Für kleine Kämpfer – mit Zauberer Blu an der Seite!
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Die besten Tipps aus über 10 Jahren Begleitung von Neurodermitis-Familien

Entdecke wertvolle Tipps und echte Erfahrungsberichte aus über 10 Jahren Austausch mit betroffenen Familien.