September Baby | Die richtige Babykleidung im Herbst

Du erwartest ein September Baby? So sieht die richtige Babykleidung im Herbst aus.

So ziehst du dein September Baby richtig an

Wusstest du, dass sich gerade ganz viele Frauen in genau deiner Situation befinden. Mit einem großen Babybauch kugeln sie durch die heißen Sommermonate. Im September kommen nämlich statistisch gesehen die meisten Babys zur Welt. 

Und der Herbst ist eine schöne Jahreszeit! Nur ist im Herbst kein Tag wie der andere. Ja, sogar an einem einzigen Herbsttag scheint manchmal die Sonne, dann ziehen Wolken auf, plötzlich regnet es, ein kühler Wind bläst und abends staunst du über ein herrliches Abendrot. Als wäre es nicht schon kompliziert genug, dich selbst passend anzuziehen, sollst du nun auch noch die richtige Kleidung für dein September Baby finden.

Der Zwiebellook: ideal für dein Herbstbaby

In der herbstlichen Jahreszeit, in der kein Tag wie der andere ist, gibt es nichts Besseres als den klassischen Zwiebellook. Viele dünne Baumwollschichten haben zwei große Vorteile:

  1. Zwischen den vielen Schichten bilden sich Wärmepuffer, die vor Auskühlung schützen
  2. Du bist stets für jede Wetterlage gerüstet, indem du einfach eine Lage aus- oder wieder anzieht

Wieviel wovon? Zwiebellook und Nackentest

Über die Jahre hast du herausgefunden, wie dein eigenes Wärme- und Kälteempfinden ist und welche Kleidungsstücke angemessen kleiden.

Doch wie sieht die richtige Kleidung für dein September Baby aus?

Da jedoch jedes Baby anders ist, ist deine große Herausforderung herauszufinden, wieviel Kleidung dein Schützling wirklich braucht, um sich wohlzufühlen. Hier hilft dir der Kälte- Wärmetest (jetzt entdecken!), den du dir am besten ausdruckst und die ersten Wochen stets griffbereit hast.

Die wichtigsten Herbst Essentials für dein Baby

Wie bloß sieht die richtige Kleidung für dein Herbst-Baby aus, die nach dem Zwiebellook-Prinzip funktioniert? Hier meine Empfehlung als Mama eines Herbst- und eines Sommerbabys.

Unterwäsche für dein Herbst-Baby: langärmelige Bodys

Bodys sind Babys erste Unterwäsche. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, Farben und Materialien. Für den klassischen Zwiebellook eignen sich am besten Bodys aus Biobaumwolle, da diese von Natur aus atmungsaktiv sind, gleichzeitig aber die Körperwärme speichern.

Für Neugeborene und kleine Babys besonders praktisch sind Wickelbodys und Bodys mit einem weiten Ausschnitt. Denn diese hast du im Handumdrehen aus- und wieder angezogen.

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Tagwäsche: Strampler oder Strampelhose mit Langarmshirt

Für Babys bietet der Markt beinahe alles, was wir aus unserem eigenen Kleiderschrank kennen: Jeans mit Knopfleiste, Hosenträger, Hemd usw. Aber nur ganz wenig davon eignet sich für Neugeborene und Babys tatsächlich.

Am wohlsten fühlt sich dein Baby in einem locker geschnittenen Strampler oder in einer bequemen Strampelhose mit Langarmshirt bzw. Pullover. Alles was drückt, kneift oder einengt hat ins Babys erster Garderobe nichts zu suchen. Auch wenn die Miniatur-Jeans noch so niedlich aussieht!

Was dein Baby in den ersten Wochen tut, ist schlafen, essen, kuscheln und wieder schlafen. Dafür braucht es Wohlfühlkleidung. Schick kommt später 😉

Für die Füße: dicke Wollsöckchen

Die Füße eines Neugeborenen sind oftmals eiskalt. Und mit kalten Füßen ist nicht zu spaßen, denn damit schläft man schlecht und erkältet man sich schnell.

Tagsüber stülpst du deinem Baby über den Strampler oder über die Strampelhose dicke Wollsöckchen. Für die ersten Ausflüge ziehst du ihm am besten Woll- oder Fleeceschühchen darüber.

Für warme Ohren: Mütze mit Ohrenschutz

Mindestens genauso empfindlich wie die Füße ist der Kopf, der im Vergleich zum Körper sehr groß ist und einen Großteil der Körperwärme abgibt. Wenn du nicht aufpasst, habt ihr schon bald mit der ersten Mittelohrentzündung zu kämpfen.

Ziehe deinem Baby unterwegs stets eine Baumwollmütze mit Ohrenschutz an. An kühleren Tagen hat sich ein dünnes Häubchen mit warmer Wollmütze darüber bewährt.

Nachtwäsche: Body, Schlafanzug und Schlafsack

Die Nächte sind tückisch. Gerade noch war es so heiß (zum Beitrag: Kleidung für heiße Sommernächte), dass du nicht wusstest, wie du für Abkühlung sorgen sollst und jetzt ist es plötzlich so kühl, dass du zeitweise deinen Winterschlafanzug aus dem Schrank holst.

Ziehe deinem Baby nachts einen Langarm-Body, einen bequemen Schlafanzug mit Umschlagbündchen und einen Schlafsack an. Kurze Erklärung:

Warum Umschlagbündchen? Babys strampeln auch im Schlaf. Socken werden daher nur selten morgens noch dort sein, wo sie hingehören. Umschlagbündchen an den Füßen halten schön warm und das bis zum Morgengrauen. An den Händen wiederum schützen umklappbare Bündchen vor Kratzwunden, die sich Neugeborene sehr häufig selbst zufügen.

Warum Schlafsack? Decken sind für Neugeborene ein Tabu, vor allem nachts. Zu groß ist das Risiko eines plötzlichen Kindstodes. Besonders gut eignen sich Schlafsäcke mit herausnehmbarem Innenfutter, denn so kannst du je nach Temperatur eine Schicht mehr oder weniger um dein Baby packen.

Im Tragetuch: Overall und Mütze

Der Herbst ist eine wunderbare Jahreszeit für das Tragetuch (z.B. Manduca Sling in Bio-Qualität) Du und dein Baby, ihr wärmt euch gegenseitig und Spaziergänge durch den farbenfrohen Wald lassen sich so viel mehr genießen, als mit einem Kinderwagen.

Verschwindet dein September Baby noch komplett im Tragetuch, reichen meist Langarmbody und Strampler oder Body mit Pumphose und Langarmshirt, sowie ein paar warme Söcken und ein leichtes Häubchen. Schaut der Kopf heraus ist eine Baumwoll- oder Wollmütze (je nach Temperatur) mit Ohrenschutz wichtig. Baumeln die Füße bereits aus dem Tuch, ziehst du deinem Herbstbaby Woll- oder Fleeceschühchen drüber.

An kälteren Tagen empfiehlt sich ein Tragecover (z.B. von AMAZONAS), das du ganz einfach über das Tuch spannst oder eine Tragejacke mit praktischem Baby-Einsatz (z.B. von Milchshake) . Alternativ zum Tragecover kannst du deinem Baby einen Wolloverall (z.B. von Cosilana) anziehen.

Im Kinderwagen: Fußsack

Für Ausfahrten mit dem Kinderwagen solltest du dir einen guten Fußsack zulegen, der dein Herbst-Baby vor Wind und Wetter schützt.

Eine Babydecke ist eher unpraktisch, da sie zu leicht weggestrampelt wird und die Füße freilegt.

Für das Köpfchen ist auch hier eine Mütze, die die empfindlichen Ohren umschließt, ein Muss.

Zusätzlich solltest du stets ein Regencover im Kinderwagen haben. Schließlich weißt du nie, wann das Wetter umschlägt.

Ich hoffe, dir die Sorge um die richtige Kleidung für dein September Baby ein wenig genommen zu haben. Der Herbst ist eine wunderschöne Jahreszeit und ich wünsche dir und deinem Baby, dass ihr jeden Augenblick davon genießt!

Autor: Martina

Schwangerschaft, Baby, Alltag mit Baby. Überall liest man, wie anstrengend das Leben als Mama sein kann. Bei Chill n Feel hingegen geht es um Positive Vibes, um kleine Auszeiten, Chill-Momente, Wohlfühltipps und die dazu passenden Wohlfühlprodukte für die Kleinsten. Und die Autorin? Das bin ich: Martina, Gründerin von Chill n Feel, glückliche Mama von 2 kleinen Jungs und Träumerin von einer schönen Welt, in der jedes Lebewesen mit Respekt behandelt wird.

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