Babykleidung bei Neurodermitis aus Pima Baumwolle

Unruhiger Schlaf, ständiges Weinen, wund gekratzte Hautstellen – damit beruhigst du irritierte Babyhaut.

Der beste Stoff für sensible Babyhaut

Die Gene als Auslöser oder doch eine umweltbedingte Neurodermitis? Auslöser für die entzündliche Hautkrankheit gibt es verschiedene. Ursache hin oder her, viel wichtiger ist, was du tun kannst, damit es deinem Baby bald wieder besser geht.

Mit der richtigen Babykleidung beruhigt sich juckende, brennende und wunde Haut und Ekzeme können entspannt abheilen.

Qualitativ hochwertige Stoffe, die schadstofffrei sind und eine glatte Oberflächenstruktur aufweisen, schützen Babys Haut und können bei Krankheiten wie Neurodermitis zur Verbesserung des Hautbildes beitragen. Dabei kommt es nicht in erster Linie darauf an, dass der Body oder Strampler besonders schick aussieht, sondern vielmehr muss die Kleidung dafür sorgen, dass dein Baby sich wohlfühlt.

Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr besorgte Eltern für bequeme Babykleidung bei Neurodermitis aus Seide oder deren vegane Alternative: Pima Baumwolle.

Bio Babykleidung bei Neurodermitis_Pima Baumwolle_vegane Seide_ChillnFeel
Lio trägt Wickelbodys aus peruanischer Pima Baumwolle

Babyhaut ist prädestiniert für angriffslustige Allergene

Die Haut eines Neugeborenen fühlt sich nicht nur ganz zart und dünn an, sie ist es auch. Das ganze erste Lebensjahr über ist die Babyhaut damit beschäftigt, ihren natürlichen Schutzfilter zu entwickeln. Bis dieses Meisterwerk vollbracht ist, ist sie auf die richtige Pflege und hyperallergene Kleidung angewiesen.

Die Haut ist so dünn und durchlässig, dass beinahe barrierelos Erreger und Allergene in den kleinen Körper eindringen können. Manches Mal bekommt Mama davon gar nichts mit. Dies ist dann der Fall, wenn die Haut selbst keinerlei Rötungen, Ausschläge oder Ekzeme aufweist.

„Mein Baby hat sehr robuste Haut. Weder Sonne noch schlechte Luft können ihr etwas anhaben.“ In diesem Glauben leben irrtümlicherweise viele Eltern. Nein, die Haut eines Babys ist nie von Geburt an gewappnet gegen UV-Strahlung und Umweltgifte, selbst dann nicht, wenn die Haut aufgrund außereuropäischer Wurzeln stärker pigmentiert ist.

Und so kann es sein, dass die Mama, die davon überzeugt ist, dass die Haut ihres Babys mehr aushalte als die gleichaltriger Babys, einige Jahre später beim Kinderarzt sitzt und sich herausstellt, dass eine leidige Allergie vermutlich auf den fehlenden Hautschutz der ersten Monate zurückzuführen ist.

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Ekzeme und Neurodermitis

Jede Babyhaut ist empfindlich, mal ist sie empfänglicher für Schadstoffe, mal weniger. Ekzeme im Gesicht und am Körper treten daher in den ersten Lebensmonaten sehr häufig auf. Zunächst wird beobachtet, doch dann irgendwann steht im U-Heft womöglich der Vermerk: Neurodermitis. Bei meinem Erstgeborenen haben wir diese Info unter Sonstige Bemerkungen bei der U5 (6.-7. Lebensmonat). Bei der U6 (10.-12. Monat) dann die erfreuliche Notiz: Haut sehr schön.

Neurodermitis kann muss aber nicht genetisch bedingt sein. Auch eine falsche Ernährung, Stress sowie äußere Einflüsse spielen hier eine Rolle.

Hierzulande leiden – und jetzt nicht erschrecken! – mittlerweile zwischen 15-20% aller Kleinkinder an Neurodermitis. Hättest du das gedacht? Die gute Nachricht: in vielen Fällen verwächst sich die Neurodermitis über die Monate bzw. Jahre, sodass dein Kind im Kindergartenalter, spätestens aber als junger Erwachsener frei von Ekzemen ist.

Neurodermitis: erste Symptome im Säuglingsalter

Babyhaut hat noch keine ausgereifte Schutzbarriere. Die Haut von Babys mit Neurodermitis (atopisches Ekzem) ist noch anfälliger für das Eindringen von Allergenen als gesunde Babyhaut. Durch das Fehlen von Barrierelipiden kann die Haut Feuchtigkeit nur sehr schlecht speichern und trocknet schnell aus. Und sehr trockene Haut ist die perfekte Angriffsfläche für schädliche Erreger.

Die richtige Babykleidung bei Neurodermitis schützt vor äußeren Einflüssen, schafft ein angenehmes Klima, bei der die Haut atmen kann und kühlt von Ekzemen betroffen Hautpartien. Im besten Fall werden regelmäßige Neurodermitis-Schübe eingedämmt.

Was ist das beste Material für empfindliche Babyhaut?

Mit der Wahl von Babys Kleidung trägst du entscheidend zur Gesundheit und zum Wohlbefinden deines Schützlings bei. Besonders dann, wenn Hautirritationen vorhanden sind oder dein Baby an Neurodermitis leidet, sollte deine Kaufentscheidung gut überlegt sein. Einige Materialien sind besser, manche weniger gut für Babys mit Hautproblemen geeignet.

Schadstofffreie Baumwollkleidung kann zur Verbesserung des Hautbildes von Babys, die an Ekzemen leiden, beitragen.

Was ist Ekzem-freundliche Babykleidung?

Während natürliche Heilmethoden die Ekzeme lokal behandeln, sorgt Ekzem-freundliche Babykleidung dafür, dass die irritierte Haut gekühlt und vor Kratzspuren geschützt wird.

Die Haut muss mit dem Stoff bzw. durch den Stoff atmen können. Zugleich hat das Kleidungsstück die Aufgabe, den kleinen Körper angenehm kühl zu halten. Schwitzt dein Baby oder überhitzt es im Body oder Strampler, weil dieser eine geringe Atmungsaktivität aufweist, trägt dies zur Verschlechterung des Hautbildes bei; aus diesem Grund sollten Baumwolltextilien synthetischen Materialen vorgezogen werden.

Baumwollstoffe nehmen einen großen Teil der Körperfeuchtigkeit auf und sind damit die beste Wahl für die heißen Sommermonate. Die glatte Oberflächenstruktur – die umso glatter und feiner ist, je länger die Fasern der Baumwollart sind – reizt die Haut nicht zusätzlich.

Last but not least, tragen bequeme, lockere Schnitte zum Wohlbefinden deines Babys bei.

Die beste Babykleidung bei Neurodermitis

Qualitativ hochwertige Stoffe können selbst an Ekzemen leidender Haut Wohlgefühl schenken. Die Qualität der Garne und die Stoffart kann das Abheilen von Ekzemen unterstützen. Stoffe aus schadstofffreien Baumwollfasern eignen sich am besten für sensible Babyhaut, da sie zu einer idealen Feuchtigkeitskontrolle beitragen.

Doch Baumwolle ist nicht gleich Baumwolle. Was an Neurodermitis leidende Babyhaut braucht sind

  • Stoffe mit einer glatten Oberflächenstruktur,
  • Stoffe, die keine Verfilzungen aufweisen
  • Stoffe, die die Haut angenehm kühlen und
  • Stoffe, die vollständig frei von Schadstoffen sind.

Biologisch gewonnene Seide erfüllt diese Kriterien, weshalb sie zu den Klassikern auf der Neurodermitis-Empfehlungsliste zählt.

Ein wahrer Geheimtipp und die perfekte vegane Alternative zu tierischer Seide: peruanische Pima Baumwolle („Die Seide Südamerikas“).

Stoffe aus Baumwolle und Seide sind die beste Wahl, denn sie liegen nicht nur glatt und schützend auf der Haut, sondern sind zugleich hyperallergen. Babykleidung aus 100% peruanischer Pima Baumwolle (kbA) reizt die Haut nicht, kühlt angenehm, atmet mit der Haut und ist damit die beste Wahl für Babys; nicht nur, weil Pima Baumwolle tierfrei ist, sondern auch, weil sie sich – anders wie Seide – problemlos in der Maschine waschen lässt.

Wie kann Pima Babykleidung bei Neurodermitis helfen?

Baumwolle und Seide eignen sich gleichermaßen gut für die Produktion von hautfreundlicher Babykleidung. Pima Baumwolle – als vegane Alternative zu Seide – verfügt über zahlreiche Eigenschaften, die empfindliche Babyhaut für eine gesunde Entwicklung braucht:

  1. Naturfasern, die mit der Haut atmen
  2. Optimale Feuchtigkeitsaufnahme  
  3. Hyperallergen
  4. Hygienisch, da maschinenwaschbar
  5. Pilling-resistent
  6. Temperaturausgleichend

Tipps um Neurodermitis-Schüben vorzubeugen

  • Sorge für luftige Kleidung, die der Haut Raum zum atmen bieten und den Körper angenehm temperiert hält. 
  • Wähle Bodys und Shirts mit einem weiten Halsausschnitt, denn dadurch kann die Luft gut zirkulieren. 
  • Wechsle regelmäßig die Babykleidung. Nasse, feuchte Kleidung, kann Entzündungen auslösen.
  • Halte dich fern von Babywäsche mit niedlichen Verzierungen, die an der Haut scheuern.
  • Nutze Strampler mit Umschlagbündchen oder besorge weiche Baumwollhandschuhe, die du deinem Baby über die Hände stülpst. Damit stellst du sicher, dass die Haut nicht wund gekratzt wird.
  • Wasche die Kleidung ausschließlich mit milden, besonders hautfreundlichen Waschmitteln

Neurodermitis geplagte Babyhaut reagiert äußerst empfindlich auf Chemikalien, Staub, Feuchtigkeit, Metalle, Keime usw. Deshalb ist Kleidung, die vor diesen schädlichen Einflüssen schützt besonders wichtig. Pima Baumwolle ist das hautfreundlichste Material für solch empfindliche Babyhaut, da sie sich wie ein natürlicher Schutzmantel um die Haut legt, nicht zusätzlich irritiert, angenehm kühlt und Raum für die Heilung von wunden Hautpartien schafft.

Neben gesunder Baumwollkleidung ist die richtige Hautpflege besonders wichtig und kann sichtlich zu Verbesserung des Hautbildes beitragen. Nutze ausschließlich gute Pflegeprodukte mit möglichst wenig Inhaltsstoffen sowie Waschmittel, die frei von Chemie sind.

Sorge auch für ein sauberes Zuhause. Vor allem der Boden ist oftmals von Bakterien besiedelt, die zu Neurodermitis Schüben führen können.

Darum wirst du Pima Baumwolle lieben 

Im Video erzähle ich dir, wie wir zur Pima Baumwolle kamen und warum wir ihr komplett verfallen sind.

Wenn du Pima Baumwolle einmal berühren möchtest, ohne viel zu investieren, dann schick mir eine Mail an martina@chillnfeel.com und ich gib einen Satz Stoffmuster für dich in die Post.

Autor: Martina

Schwangerschaft, Baby, Alltag mit Baby. Überall liest man, wie anstrengend das Leben als Mama sein kann. Bei Chill n Feel hingegen geht es um Positive Vibes, um kleine Auszeiten, Chill-Momente, Wohlfühltipps und die dazu passenden Wohlfühlprodukte für die Kleinsten. Und die Autorin? Das bin ich: Martina, Gründerin von Chill n Feel, glückliche Mama von 2 kleinen Jungs und Träumerin von einer schönen Welt, in der jedes Lebewesen mit Respekt behandelt wird.

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